Ausbau B 5: Die Westküste macht Druck

FLENSBURG/HUSUM Vertreter des Vereins „Infrastruktur Vestkysten" und Repräsentanten der Gemeinden im nördlichen Nordfriesland haben sich getroffen, um ihre Aktivitäten zu koordinieren und künftige Forderungen zu formulieren. Besonders erfreut zeigte sich Vereinsvorstandsmitglied Hans-Jürgen Grube über die Teilnahme von Dr. Hans-Jürgen Hett, Geschäftsführer der egeb Wirtschaftsförderungsgesellschaft.
„Für die Infrastruktur-Entwicklung ist es von großer Bedeutung, dass die Westküste zusammensteht. Wir stellen uns deshalb bewusst hinter die Forderung unserer südlichen Nachbarn, die A20 mit westlicher Elbquerung auszubauen", sagte Grube. Heti bedankte sich für die Unterstützung der Nordkommunen und unterstrich, dass die grenzüberschreitenden Aktivitäten des Infrastrukturvereins ein Trumpf für die Verhandlungen mit den Ministerien seien.

Während der weiteren Diskussion waren sich die Teilnehmer einig, dass vor allem die Infrastruktur der Bundesstraße 5 verbessert werden muss. „Besonders zwischen Niebüll und Klixbüll sind die Straßenschäden unerträglich", machte Grube klar. Auch eine Anbindung der Betonstraße (L 192) an die Bundesstraße 5 sei dringend erforderlich. „Deshalb ist eine kreuzungsfreie Auffahrt auf die B5 notwendig", formulierte er Ziele des Infrastrukturvereins.
„Diese Forderung werden wir voll und ganz unterstützen", unterstrich auch Peter Becker, Vereinsgeschafts-führer und Geschäftsführer der IHK Flensburg.                                       sh:z