Ferienregelung (aus Sylter Rundschau vom 04.03.2010)

Aus Sylter Rundschau vom 04.03.2010

Unternehmer und Dehoga für Sylter Frühjahrsferien.

Anlässlich der aktuellen Diskussion um die Einrichtung möglicher Frühjahrsferien bekräftigt auch der Verein Sylter Unternehmer hierzu seine positive Haltung. „Als Interessenvertretung der Sylter Wirtschaft können wir die Einrichtung von Frühjahrsferien unter Beibehaltung der Herbstferienregelung nur befürworten", sagt Karl Max Hellner, 1. Vorsitzender des Vereins. Die zusätzliche Etablierung von Frühjahrsferien, so heißt es in einer Pressemitteilung der Unternehmer, wäre ein weiterer Schritt in Richtung praxisgerechter Ferienzeiten. Wie bekannt und in der Diskussion immer wieder angeführt, sei vielen Syltern ein gemeinsamer Urlaub mit der Familie nur außerhalb touristischer Spitzenzeiten möglich. Es dürfe nicht vergessen werden, dass sowohl Unternehmer als auch Angestellte die Chance haben sollten, gemeinsam mit ihren Familien und Kindern Urlaubs- und Erholungszeit zu verbringen. Die derzeitigen Ferienzeiten würden das nur eingeschränkt ermöglichen. Auf Unternehmerseite sei man auf die Umfrageergebnisse gespannt und wünsche sich eine offene und sachliche Diskussion. „Letztendlich kann nur die Umfrage das tatsächliche Begehren in dieser Frage aufzeigen", sagte Hellner. Rückendeckung bekommt der Verein von Cornelia Reckert, Vorsitzende des Dehoga Sylt. Sie kenne das Problem auch aus dem eigenen Hotel und stehe fest hinter der Möglichkeit, dass man „für Anfang März Frühjahrsferien für die Insel Sylt erkämpfen muss". Weiter sagt sie: „Es wäre doch für alle, die in der Gastronomie/Hotelerie tätig sind eine wunderbare Geschichte, wenn sie auch mal mit ihren Kindern zusammen in die Ferien könnten, ohne sich mit dem Arbeitgeber lange Diskussionen zu liefern." Es wolle ja niemand die Herbstferien kürzen, aber es sei doch möglich die Oster- und Weihnachtsferien zu reduzieren und dafür zehn Tage Frühjahrsferien zu schaffen. Zumal man beispielsweise in der Osterzeit kaum eine Möglichkeit habe mit seinen Kindern wegzufahren, da dann das Geld eingefahren werden müsse, was über den Winter verbraucht wurde. Reckert betonte, dass eine für Sylt günstige Lösung in dieser Frage für alle eine Erleichterung wäre. sr